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Lingener
Tagespost, 18.01.2008
Kritische Äußerung mit
dem Leben bezahhlt /
August
Perk aus Lohne starb
am 12. Mai 1945 an den Folgen
der Haft |
Manche
Bemerkungen führen
in den Tod. "Deutschland kann
den Krieg nicht gewinnen,
Russland ist zu groß", sagte
August Perk zu einer Nach-
barin in Nordhorn...
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Lingener
Tagespost, 18.01.2008
Leidenschaftlicher Kriegs-
gegner /
Remarque
wirkte als Lehrer
in der Region |
Lohne.
Auf 33 Seiten hat Erich
Maria Remarque (1898 - 1970) in
dem 1931 erschienenen Roman
"Der Weg zurück" seine Zeit als
Junglehrer in Lohne autobio-
grahisch beschrieben...
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| Fotografie:
Gunter Demnig's "Stolperstein" für August Perk,
Nordhorn, 13.10.2006 |
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...sagte
gestern Samy Ismaiel vom Nordhorner Ortsverein der Zeugen
Jehovas.
Gekommen war auch der Sohn von Johannes Otto, der 1945 fünf
Jahre alt war.
Sichtlich bewegt zeigte sich Maria Enkrodt. Sie war zwei
Jahre und ihr Bruder
ein Jahr alt, als der Vater August Perk, ein bekennender
Katholik, wegen kritischer
Äußerungen über das NS-Regime angezeigt,
am Arbeitsplatz bei Rawe verhaftet
wurde und für zwei Jahre in ein Straflager in Wolfenbüttel
kam. Die Tochter berichte-
te gestern: "Bei der Befreiung durch die Allierten
wog mein Vater nur noch 40 Kilo-
gramm. Sein Körper war voller Eitergeschwüre,
er konnte nicht mehr gehen. Wenige
Tage später ist er in einem Krankenhaus gestorben."
August Perk hatte in der Eri-
kastr. 73 gewohnt. Auf dem Bürgersteig vor dem Haus
erinnert jetzt ein "Stolper-
stein" an sein Leiden.
Zwei weitere Steine verlegt wurden gestern in Erinnerung
an zwei bekannte
Nordhorner Aktivisten der DKP. Ferdinand Kobitzki wohnte
in der Fliederstr. 38.
Schon früh, nämlich 1933 wurde er ein erstes Mal
verhaftet bei einem Treffen von
KPD-Aktivisten. Auch nach seiner Entlassung 1934 aus einem
Konzentrations-
lager...
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